Die Forschungszulage und verbundene Unternehmen | Forschungszulagenrechner
Die Forschungszulage und verbundene Unternehmen

Es sind drei Fälle zu unterscheiden: Unabhängige Unternehmen, verbundene Unternehmen und Partnerunternehmen. Im ersten Fall ist das Unternehmen vollkommen selbstständig, oder es bestehen Beziehungen zu anderen Unternehmen mit einer oder mehreren Minderheitsbeteiligungen (< 25 Prozent). Im Fall verbundener Unternehmen gilt, dass diese laut dem Gesetz als Einheit betrachtet werden. Die Deckelung gilt damit für den gesamten Unternehmensverbund. Für verbundene Unternehmen ist charakteristisch, dass ein Unternehmen auf ein anderes einen beherrschenden Einfluss ausübt, sei es durch eine Beteiligung an Kapital oder Stimmrechten von mehr als 50 Prozentoder durch Vertrag oder entsprechende Klausel in der Satzung sowie das Recht zur Bestellung/Abberufung des Verwaltungs-/Leitungs-/Aufsichtsratsgremiums. Partnerunternehmen kennzeichnet wiederum eine Beteiligung, die sich auf 25-50 Prozent beläuft. In diesem Fall muss das Unternehmen laut AGVO (Anhang I, Artikel 3) anteilmäßig die Daten des Partnerunternehmens für die Schwellenwertberechnung heranziehen. Ausnahmen gelten für sonstige Investoren wie beispielsweise staatliche Beteiligungsgesellschaften, Risikokapitalgesellschaften, „Business Angels“; Universitäten oder Forschungszentren ohne Gewinnzweck u. ä.

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