Forschungsförderung für Start-ups

Wie hoch ist die Forschungsförderung für Start-ups?

Für Start-ups gelten keine gesonderten Regelungen. Die maximale Förderhöhe für Start-ups liegt bei 500.000 Euro.

Was kann ein Start-up als Bemessungsgrundlage verwenden?

Die Bemessungsgrundlage für Start-ups ist die gleiche wie für andere Unternehmen auch. Absetzbar sind Aufwände für das FuE-Personal (bis zu 2 Mio. Euro i. H. v. 25 Prozent) und Aufwände für Unteraufträge (bis zu 833.333 Euro i. H. v. 60 Prozent).

Wie kann ein Start-up andere Förderungen (EXIST, ZIM, KMU-Innovativ, etc.) zusammen mit der Forschungsförderung nutzen?

Die Forschungszulage lässt sich nur für jene FuE-Vorhaben beantragen, für die keine Förderung in anderen (öffentlichen) Programmen erfolgt. Eine Doppelförderung ist grundsätzlich ausgeschlossen.

Wie kann ein Start-up, im Auftrag eines anderen Unternehmen forschen und von der Forschungszulage profitieren?

Unteraufträge sind grundsätzlich beim Aufraggeber absetzbar, weil dieser auch das Entwicklungsrisiko zu tragen hat. Start-ups die im Unterauftrag forschen können bezüglich des Unterauftrags daher nicht direkt von der Forschungszulage profitieren.