Die Attraktivität der steuerlichen Forschungszulage

Jedes in Deutschland steuerpflichtige Unternehmen kann die Forschungszulage beantragen; unabhängig von der Beschäftigtenzahl, dem Umsatz oder der Branche. Voraussetzung ist, dass Forschungs- und Entwicklungsarbeit geleistet wird. Dabei kann die FuE-Leistung auch in Form von Unteraufträgen erfolgen. Der Fokus liegt auf den tatsächlichen FuE-Personalaufwendungen. Aufwendungen für Anlagen und Maschinen, Labortechnik und sonstige Sachmitteln sind hingegen nicht förderfähig.

Doch im Vergleich zur Beantragung einer direkten Projektförderung soll der administrative Aufwand niedrig gehalten werden. Dadurch sollen Investitionen in bereits laufende FuE-Vorhaben als auch Investitionen in innovative Vorhaben durch die Forschungszulage attraktiver gemacht werden. Entscheidend ist, dass das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Definition von „Forschung und Entwicklung“ gerecht wird. Erste Hinweise zu den Anforderungen an die FuE-Definition finden Sie im Forschungszulagenrechner.

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